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Eine Definition des Bio12Codes
Autoren: Appelt / Pöggeler (C) 2018



Der Bio12Code
basiert auf der Generation von 12 entscheidenden Frequenzen im extrem langwelligen elektromagnetischen Bereich, welche der Regulation körpereigener Prozesse dienen.
William Ross Adey hat diese biologischen Adey Windows erforscht und deren physiologische Bedeutung nachgewiesen.[1][2] Solche Phänomene können als Zeitgeber zur Synchronisation von endogenen Rhythmen und zum Entrainment eingesetzt werden.[3][4] Diese Frequenzen sind Untersuchungsobjekte der Ethnomedizin, Musikethnologie, Chronobiologie und Molekularbiologie. Planetentöne und Musica Universalis bilden solche natürliche Harmonien und kommen mit den entsprechenden Frequenzen in unserer Umwelt vor.


Entdeckung und Forschung
Eine medizinethnologische Forschergruppe an der Universität Köln analysierte in den Jahren 1986 bis 1989 tonale Technologien nicht-industrieller Ethnien, insbesondere im indischen Kulturkreis und fand zu einem Pool von stets gleichen Frequenzwerten. Diese Werte wurde mit jenen der Adey Windows verglichen. Die unabhängig voneinander durchgeführten Arbeiten führten zu identischen Frequenzwerten. Diese Frequenzen werden heutzutage unter dem Fachbegriff Bio12Code zusammengefasst.
Hans Baumer hat im Rahmen von Untersuchungen zu
Sferics die Bedeutung dieser spezifischen Frequenzen für die Physiologie erfasst.[5] Forschung von Barr, Jones und Rodger bestätigten diese Befunde.[6]
Burkhard Poeggeler hat die stimulierende Wirkung dieser Frequenzen auf die Aktivität der
Mitochondrien entdeckt und starke Effekte auf den Eisen-Schwefel-Cluster N2 in Complex I und auf die Cytochrom-c-Oxidase Untereinheit 5A in Complex IV der mitochondrialen Atmungskette nachgewiesen. Gary Arendash hat diese und andere positive Wirkungen auf die mitochondriale Energiestoffwechseleffizienz in biochemischen, experimentellen und klinischen Studien eindeutig belegt.[7]
Hinreichend große klinische Goldstandardstudien fehlen noch. Erste Pilotstudien zeigen aussichtsreiche und vielversprechende Effekte in der gezielten Anwendung. Es gibt vielfältige Anwendungen, die den Bio12Code bereits einsetzen. Deren Auswirkungen sind Gegenstand der laufenden Forschung. Die Sicherheit ist bei sachgerechter Anwendung gegeben.
[7] Eine abschließende Nutzen-Risiko-Bewertung steht noch aus.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise
  1. Bawin, S M and W R Adey. “Sensitivity of calcium binding in cerebral tissue to weak environmental electric fields oscillating at low frequency” Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America vol. 73,6 (1976): 1999–2003. PMC 430435 (freier Volltext). PMID 1064869
  2. Markov MS, 2005, “Biological Windows”: A Tribute to W. Ross Adey. Environmentalist 25: 67-74. doi: 10.1007/s10669-005-4268-8.
  3. Rouleau N, Dotta BT. Electromagnetic fields as structure-function zeitgebers in biological systems: environmental orchestrations of morphogenesis and consciousness. Front Integr Neurosci. 2014;8:84. Published 2014 Nov 7. doi:10.3389/fnint.2014.00084
  4. J Trost W, Labbé C, Grandjean D, 2017, Rhythmic entrainment as a musical affect induction mechanism. Neuropsychologia 96: 96-110. doi: 10.1016/j.neuropsychologia.2017.01.004. PMID 28069444.
  5. Joseph Eichmeier, Hans Baumer: Atmospherics und das Wetter. In: Naturwissenschaften, Band 77, Nr. 4, April 1990, S. 164–169, doi:10.1007/BF01131158.
  6. Barr, R.; Jones, D. Llanwyn; Rodger, C. J. (2000). "ELF and VLF radio waves", in: Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics. 62 (17–18): 1689–1718. Bibcode:2000JASTP..62.1689B. doi:10.1016/S1364-6826(00)00121-8
  7. a b Arendash GW, 2016, Review of the evidence that transcranial electromagnetic treatment will be a safe and effective therapeutic against Alzheimer's disease. J Alzheimers Dis 53 (3): 753-771. doi: 10.3233/JAD-160165. PMID 27258417. PMC 4981900 (freier Volltext).

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